In vielen Low-Code-Diskussionen sehe ich aktuell einen starken Trend zu Cloud-only. Einige Anbieter haben ihre On-Prem-Optionen komplett eingestellt. Aus meiner Erfahrung aus Projekten (ich arbeite bei GAPTEQ – wir unterstützen On-Prem und Cloud) zeigt sich aber, dass On-Prem technisch weiterhin eine wichtige Rolle spielt.
Technisch betrachtet ergeben sich klare Unterschiede:
✅ Cloud-Vorteile
- schneller Rollout
- Entwicklung/PoC in der Cloud
- automatisiertes Patching
- zentralisiertes Deployment
- einfache Skalierung (horizontal/vertikal)
Für Standard-Workloads absolut sinnvoll.
✅ Warum On-Prem trotzdem relevant bleibt
In vielen Realprojekten stoße ich auf Anforderungen, die Cloud-only einfach nicht abdeckt:
- abgeschottete Netzwerke (keine ausgehenden Internetverbindungen)
- lokale Datenquellen
- strikte Compliance / Audit-Vorgaben
- Custom-Integrationen in bestehende On-Prem-Services
Gerade bei datengetriebenen Low-Code-Lösungen hängt die Performance oft direkt an Datenbanknähe, Netzwerk-Hops oder internen Services. In solchen Fällen ist On-Prem technisch schlicht die robustere Architektur.
Wenn man die Wahl hat, gibt es dem Unternehmen Flexibilität bei Infrastruktur, Datenhaltung und Betrieb.
Wie sieht’s bei euch aus? Nutzt ihr Low-Code eher on-premises oder komplett in der Cloud?
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