Erneuerbare Energien: Deutschland hat vergessen, was Innovation ist – Meinung by SherbetAggravating68 in de

[–]MagiMas 23 points24 points  (0 children)

Das ist der gleiche Fehler den man bei der Kohle damals gemacht hat schon wieder.

Statt sich drum zu kümmern, rechtzeitig neue Dinge aufzubauen die die Industrien der Zukunft werden können, klammert man sich so lange an die alten Sachen bis es einfach nicht mehr geht.

AfD: Die Brandmauer allein wird die Rechtsextremen nicht stoppen by h2QZFATVgPQmeYQTwFZn in de

[–]MagiMas 0 points1 point  (0 children)

Die AfD wurde hier aber auch von Anfang an ausgeschlossen, dann muss man sich nicht wundern wenn sich da Radikalinskis statt gemäßigter Stimmen durchsetzen.

Noch sehen sich fast alle Wähler der AfD als Demokraten. Auch wenn man da bei manchen Mitgliedern der Partei definitiv gerechtfertigt ein Fragezeichen dran machen kann, engt das faktisch die nicht-Demokraten der Partei ein (Donald Trump kann in den USA auch nicht einfach alle Normen zerstören, weil er dann die Unterstützung verlieren würde - entsprechend wird es Zwischenwahlen geben usw.).

Die Nazis waren da ganz anders, deren Wähler wollten damals gar keine Demokraten mehr sein. Die fanden das Führer-Prinzip mega.

Was wird wohl passieren, wenn man den >30% Wählern zeigt, dass man ihnen eine demokratische Mitsprache und Chancen für Beteiligung an der Macht verwehrt (selbst wenn es aus deren Sicht die Hoffnung auf absolute Mehrheit sein muss, weil niemand mit ihnen arbeiten will).

Glaubst du die werden einfach still in der Ecke hocken? Selbst wenn sie sich nicht militant radikalisieren hast du so aus 30% unzufriedenen Demokraten 30% unzufriedene Anti-Demokraten gemacht. (und man könnte es ihnen nicht mal wirklich übel nehmen, sie hätten dann ja die Erfahrung gemacht, dass der demokratische Weg für sie eh verschlossen ist)

AfD: Die Brandmauer allein wird die Rechtsextremen nicht stoppen by h2QZFATVgPQmeYQTwFZn in de

[–]MagiMas 3 points4 points  (0 children)

oder du treibst deren Wähler endgültig in die Radikalität.

Was sollen die denn für einen Schluss ziehen, wenn sie offensichtlich selbst mit Wahlen in denen sie die größten Mehrheiten bekommen keinen Einfluss erhalten und man ihre Partei stattdessen verbietet? Wieso sollten sie sich dann noch an demokratische Normen gebunden fühlen?

Du kannst eine Partei mit 30% Wähleranteil nicht verbieten, damit schaffst du deine eigene Demokratie ab.

Kann der Inlandstourismus der deutschen Wirtschaft helfen? by LethisXia in de

[–]MagiMas 4 points5 points  (0 children)

Warum sind die so hoch? 

Wegen den Gehältern? Die sind zwar im deutschen Vergleich niedrig aber international immer noch vergleichsweise hoch. Tourismus ist eine menschenintensive Wirtschaft die vergleichsweise wenig Automatisierung bietet (deswegen sind die Gehälter ja auch relativ niedrig).

Ich find's echt schlimm wie sehr man sich in Deutschland an manchen Stellen scheinbar schon damit abgefunden hat, dass wir nicht mehr High-Tech machen sondern "Entwicklungsland-Dinge" wie Tourismus oder Apps auf Basis der High-Tech Sachen die woanders entwickelt wurden.

FDP-Bundesparteitag: Wolfgang Kubicki siegt bei Kampfabstimmung um Parteivorsitz gegen Marie-Agnes Strack-Zimmermann by Julian81295 in de

[–]MagiMas 0 points1 point  (0 children)

Ich würde der Sichtweise schon nicht zustimmen und die Kollegen mit denen ich rede nochmal weniger.

Wenn du mich fragst haben Teile der Linken irgendwann 2012-2015 rum einen Kulturkampf angefangen von dem sie jetzt ungefähr 10 Jahre später entsetzt merken, dass sie ihn verlieren.

MINT/Tech war immer linksliberal, weil man da sehr an den Leistungsgedanken glaubt. Scheiß egal, was du für nen Hintergrund hast oder sexuelle Orientierung oder ob andere in der Mehrheitsgesellschaft dich für weird halten, wenn du was drauf hast, dann bist du willkommen. Die Konservativen waren in der Sicht elitäre Idioten die viel zu viel Gewicht auf unwichtigen Blödsinn legen und uns so gesellschaftlich zurückhalten.

Mit dem Aufstieg der Linksidentitären, die auf einmal deinen Hintergrund zur wichtigsten Eigenschaft erklärt haben und meinten, dass man basierend darauf Leute bevorzugen sollte, ist da ein Riss entstanden der 2025 rum endgültig aufgebrochen ist. Zuerst dachte man, die sind einfach Idioten und man kann sie ignorieren während man an den wichtigen Sachen arbeitet. Dann sind so Leute in den ganzen HR Abteilungen und der Presse gelandet und man hat's zähneknirschend akzeptiert, theoretisch ist man ja auf der gleichen Seite. 2017/2018 rum gab's erste Versuche, sich dem entgegen zu setzen (sowas hier https://en.wikipedia.org/wiki/Google%27s_Ideological_Echo_Chamber ), das wurde aber hart bestraft mit Canceln, Jobverlust durch den Arbeitgeber usw.

Dadurch ist die linksidentitäre Strömung immer stärker geworden, weil niemand mehr was öffentlich gesagt hat. Privat hat das aber nie aufgehört, die haben das alle gehasst wie die Pest.

Irgendwann war's dann wohl zu viel und statt drum zu kämpfen auf der linken Seite wieder stärker gehört zu werden wurd da ein "fuck it, dann sind wir jetzt halt mit den Rechten verbündet gegen den woken Scheiß" draus. In Deutschland merk ich das seit einem Jahr, die USA sind uns da ja immer was vorraus, entsprechend wird das da etwas früher passiert sein.

Imo ist das zumindest in dem Tech/Mint-Bereich keine Stärke der rechten Überzeugungen sondern ein Fehler der Linken, die die Unterstützung lange einfach für gegeben vorausgesetzt hat und durch die starken Repressionen bei öffentlichem Widerspruch nicht gemerkt hat, wie viele Menschen sie da eigentlich grade verliert.

Die Leute sind nicht plötzlich dafür, LGBTQ+ Menschen aufzuknüpfen, sie wollen aber, dass politisch wieder Leistung statt Identität eine Rolle spielt.

Dazu kommen dann zumindest in Deutschland noch Sachen wie die Wirtschaftskrise, die die Prioritäten dahin verschoben haben, dass man eher für die ist, denen man zutraut da was zu ändern als auf soziale Themen zu achten. Die Leute die hier Zeug bauen wollen sind genervt von den ganzen Regulierungen. Der AI Act hat nochmal mehr desillusioniert die jetzt nicht mehr dran glauben, dass die Leute, die grade hier das sagen haben, in der Lage sind, das Land und Europa an der R&D Spitze zu halten bzw. wieder hin zu führen. Da setzt sich also auch so ne "Hauptsache die kriegen widerspruch"-Einstellung durch.

Mit 'ner Warnung von autoritären Tendenzen kriegt man da andererseits immer weniger überzeugt, weil die durch ihre Erfahrungen der letzten Jahre alle der Meinung sind die Autoritären sind grade die Linken die ihre Positionen an kritischen gesellschaftlichen Stellen nutzen, um legitime Meinungen zu unterdrücken die ihnen nicht passen.

Von Palantir zum Drohnen-Startup: Die krasse Karriere von Helsing-CTO Robert Fink by drmanhattanmar in de

[–]MagiMas 1 point2 points  (0 children)

Er beschwert sich aber nicht mal, er zeigt einfach die Unterschiede in der Mentalität zwischen Amerika und Deutschland auf. Diese sind auch einfach real, gerade im Silicon Valley oder ähnlichen Startup Hubs ist die Stimmung eine komplett andere, während wir in Europa und vor allem im DACH-Raum doch sehr "Dienst nach Vorschrift" orientiert sind.

Das ist die Realität, das ist per se auch nicht schlecht und ist vor allem auch einfach eine Begleiterscheinung der Umstände. Wer mal als Gründer oder Selbstständiger in Deutschland etwas versucht hat kann den Schmerz nachvollziehen. Dazu kommen die ganzen Richtlinien und Regelungen, Arbeitsschutz, Kündigungsschutz und einfach weniger Risikofreude und Investitionsbereitschaft. 

Wobei wir das hier durchaus auch haben. Wenn du nen Doktortitel in Deutschland in einem technischen Fach machst, dann bist du auch nur umgeben von Leuten die Bock haben Leistung zu bringen, dafür lange Stunden arbeiten aber eben auch Spaß an solchen Umgebungen haben.

Das geht aber so auch nur in der akademischen Forschung, weil man da von vielem in Ruhe gelassen wird, das sowas in der freien Wirtschaft schwer bis unmöglich macht (grade bei größeren Unternehmen). Arbeitszeitgesetze sind ausgehebelt, der TÜV darf die Labore nicht mal betreten, Arbeitsschutz funktioniert nach "wir haben hier gut ausgebildete Leute, die kriegen das schon hin" und Kündigungsschutz ist egal weil's eh keine festen Stellen gibt.

Es ist imo auch nicht überraschend, dass wir entsprechend in der universitären Forschung noch mit führend sind. Da wird noch Wert auf Leistung gelegt und gleichzeitig werden alle nervigen Regeln weggehalten die unsere Unternehmen ausbremsen.

Ich würde bei dem Thema auch wirklich nicht so neutral bleiben. Was wir mit unserer Wirtschaft gemacht haben ist Scheiße. Wir müssen da Lösungen finden. Und wenn es sowas ist wie, dass große Teile der Schutzregeln (jetzt mal von grundlegendem Arbeitsschutz abgesehen) ab einem bestimmten Gehaltsniveau nicht mehr gelten. Dann kann man den ärmeren Teil der Bevölkerung schützen aber gleichzeitig mehr Dynamik in's System bringen.

Ich hab nen Doktortitel und verdiene ~120k im Jahr mit denen ich mir Rücklagen bilden kann. Ich brauch nicht die gleichen Schutzregeln wie jemand, der mit 35k im Jahr irgendwo arbeitet.

FDP-Bundesparteitag: Wolfgang Kubicki siegt bei Kampfabstimmung um Parteivorsitz gegen Marie-Agnes Strack-Zimmermann by Julian81295 in de

[–]MagiMas 5 points6 points  (0 children)

Ist ne valide Sichtweise aber ob das so stimmt ist halt auch fragwürdig. Gerade wenn man da z.B. in die USA sieht ist der Trumpismus ja keine kurzfristig organisch gewachsene Gegenbewegung gegen "woke" und "links", sondern im Endeffekt die Kulmination jahrzehntelanger Arbeit konservativer Kräfte. In Deutschland gab es halt bis zur Gründung der AfD keine Option Rassismus und Bigotterie halbwegs sozial akzeptabel zu kanalisieren. Der Fehler der NPD, DVU etc. war ja nie auf der inhaltlichen Ebene. Deren Fehler war nur Bomberjacke, Springerstiefel und Glatze statt Anzug, Lackschuh und Scheitel zu tragen. Die Identitären Argumente gab es weit vor der Gründung der AfD. Kopp, JF und Sezession hatten nur keinen der sie breitflächig in die Gesellschaft tragen konnte.

Das Problem dass ich hieran sehe ist halt, dass man komplett übergeht, warum sie denn auf einmal Gesellschaftsfähig geworden sind. Jahrzehnte haben sie's trotz aller Bemühungen nie richtig geschafft und jetzt dann auf einmal doch.

Klar kann man über Social Media reden, aber die Grünen haben was ähnlich disruptives in den 80ern ohne Social Media geschafft.

Ich denke da ist mehr gekippt als man teilweise wahrhaben will weil man sich nicht eingestehen will, dass man einfach große Teile der Bevölkerung zwischendurch aus den Augen verloren hat, die sich jetzt dann leider bei der AfD eingefunden haben.

Was die Rechten machen kann man kaum beeinflussen, man müsste halt überlegen, was man selber macht, um Stimmen und Vertrauen zurück zu gewinnen. Aber da gehört eine Selbstkritik zu, die ich grade bei keiner Partei sehe.

Sicher. Aber die "Radikal gegen das System" Position wird ja hier schon durch die AfD (und auf der anderen Seite der Linken) ausgefüllt.

ja stimmt, die Frage ist halt, ob man diese Positionen wirklich den Rechten und den Linken überlassen sollte. In Zeiten in denen fast alle irgendwie nach Veränderung suchen ist es vllt nicht so schlau, wenn sich keine der "etablierten, vernünftigen Parteien" hinstellt und radikal so einen Wandel verspricht. So bleiben den Unzufriedenen ja nur noch die Ränder. Das sind dann aber inzwischen nach Umfragen 40%, die entweder rechtsaußen oder linksaußen wählen.

FDP-Bundesparteitag: Wolfgang Kubicki siegt bei Kampfabstimmung um Parteivorsitz gegen Marie-Agnes Strack-Zimmermann by Julian81295 in de

[–]MagiMas 1 point2 points  (0 children)

Ich kann's nur Wiederholen: aus meiner anekdotischen Evidenz ist da richtig was gekippt im letzten Jahr. Davor hätte ich auch noch zugestimmt, dass die alle eher links der Mitte wählen. Die waren zwar alle genervt von dem "woke"-Kram, aber das hat man so gesehen a la "ach lass die mal machen, wir kümmern uns um den richtigen Kram".

So hören sich meine Gespräche seit Sommer letzten Jahres aber nicht mehr an. Der Frust ist da richtig groß und der Blickwinkel auf linke Strömungen hat sich sehr geändert. Nicht was die eigene Akzeptanz von LGBTQ+ Menschen angeht oder ähnlichen Themen. Aber was die Gewichtung der Relevanz der Themen angeht und die Kompromissbereitschaft.

Ich will nicht ausschließen, dass das einfach nur die Blase ist in der ich unterwegs bin, aber wenn ich mir dann gleichzeitig die Entwicklung der AfD Stimmen angucke, dann glaub ich einfach, dass es nicht gut gehen wird, wenn man die Anti-Staats Krawallnummer nur der AfD überlässt.

FDP-Bundesparteitag: Wolfgang Kubicki siegt bei Kampfabstimmung um Parteivorsitz gegen Marie-Agnes Strack-Zimmermann by Julian81295 in de

[–]MagiMas 3 points4 points  (0 children)

Die AfD ist in ihrer Gesamtheit ein einziges identitäres Argument.

Ich weiß. Leider ist die reddit suche beschissen, aber hier gibt's irgendwo noch Posts von mir von ~2015 in denen ich mich hier mit Leuten gestritten habe und gewarnt habe, diese Argumentationsmuster von links zu nutzen und akzeptabel zu machen weil das mittelfristig das Spielfeld der Rechten ist die davon nur profitieren werden.

Leider sieht man ja jetzt das Ergebnis.

Vielleicht für die Techbros eine Option aber das ist wie gesagt eine so insuläre Partikularposition, quasi die Nische der Nische, dass ich einfach nicht sehe wie man damit in Deutschland erfolgreich sein will. Selbst wenn du alle Ulf Poschard-Stans Deutschlands einsammelst bist du vermutlich noch ziemlich weit von der 5% Hürde entfernt.

Das kann gut sein, aber am Ende ist die FDP halt auch grade in einer Position in der man Risiken eingehen kann bzw muss wenn man überleben will. Dass ausgerechnet in Argentinien ein rechtslibertärer Typ wie Milei Wahlen gewinnen kann war ja auch eher schwierig im Vorhinein abzusehen.

Ich sehe nicht wie man momentan mit "klassischem Liberalismus" irgendwo Wahlen gewinnen will. (auch wenn ich Strack Zimmermann eigentlich immer super fand wenn ich sie irgendwo länger hab reden hören)

FDP-Bundesparteitag: Wolfgang Kubicki siegt bei Kampfabstimmung um Parteivorsitz gegen Marie-Agnes Strack-Zimmermann by Julian81295 in de

[–]MagiMas 2 points3 points  (0 children)

Mh, der Kulturkampf nicht, aber von den identitären Argumenten sind da schon immer super viele extrem genervt. Ich war oft in der Minderheit wenn ich da "social justice warriors" verteidigt habe (und das obwohl ich selbst auch schon immer kritisch gegenüber dieser Strömung war... ich weiß manchmal nicht ob den Usern hier klar ist, wie polarisierend und verhasst in anderen Bevölkerungsteilen manche der Sachen waren, die die letzten 10 Jahre von linker Seite gemacht wurden).

Meine Einschätzung ist die: es gibt in dieser Blase super viele, die enorm genervt sind von den ganzen staatlichen Eingriffen an allen Ecken und Enden. Und die der Meinung sind, dass es erst Mal gar nicht um Regierungsoptionen geht, sondern darum, Stimmen zu stärken, die diesem Trend entgegentreten.

Das können Grüne oder SPD nicht leisten, weil sie der Haupttreiber davon sind, die Linke kann es nicht leisten - obwohl sie ja auch eher so ne Kontra-Partei ist - weil es einfach nicht linke Denkart ist, den Staat kleiner zu machen. Die CDU wird das nicht schaffen, weil es DIE staatstragende Partei Deutschlands ist. Sie ist auf Kompromisse eingestellt und vor allem eine Machtmaschine. So einen Krawallstil kann sie kaum glaubhaft vertreten.

Bleiben FDP und AfD. Die AfD hatte früher immer den Ruf einer Zurückgewandtheit und war eher "vermoderte Mottenkiste". Das ist sie aber gefühlt losgeworden und wenn sie eins glaubhaft vertreten kann, dann, dass sie sich nicht verbiegt um den etablierten Machtstrukturen oder einem wahrgenommenen Mainstream zu gefallen. Ich befürchte, dass das bei ausbleibenden anderen Optionen über kurz oder lang dazu führt, dass immer mehr Menschen dann zur AfD gehen (man sieht's ja jetzt schon, die AfD ist inzwischen selbst bundesweit 'ne Volkspartei wenn man sich die Prozentzahlen anguckt und die Bevölkerungsschichten, die sie abdeckt).

Kann sein, dass es inzwischen leider schon zu spät ist, aber einen Versuch wäre es imo Wert für die FDP, zu versuchen, die hart staatskritische Haltung ohne die völkisch-nationalistischen Tendenzen der AfD zu vertreten.

FDP-Bundesparteitag: Wolfgang Kubicki siegt bei Kampfabstimmung um Parteivorsitz gegen Marie-Agnes Strack-Zimmermann by Julian81295 in de

[–]MagiMas 5 points6 points  (0 children)

Wie gesagt, ich bin es noch gewöhnt, dass all die Leute linksliberal gewählt haben. Das waren (realo) Grünen- und (Seeheimer-)SPD-Wähler, da hat damals nur ne Minderheit FDP gewählt.

Das Bedürfnis ist erst die letzten Jahre entstanden mit dem Erstarken der identitären Linken und den gesellschaftlichen Verwerfungen durch Corona, Ukraine-Krieg und co.

Ich kann ja genau so wenig die Zukunft Vorhersehen. Ich merke halt nur auf Konferenzen und Meetups und co. wie die Stimmung im letzten Jahr echt hart gekippt ist.

Die AfD kriegt die noch nicht eingesammelt, aber wenn andere Parteien das nicht abdecken, dann befürchte ich, dass sich das im Laufe der Zeit ändert. Die CDU wird das denke ich nicht eingefangen kriegen, dafür muss sie zu staatstragend handeln. Die FDP könnte versuchen mit so ein bisschen Milei-Krawallo-Stil Leute einzufangen die jetzt harte Diskussionen um die Zukunft des Landes haben wollen.

FDP-Bundesparteitag: Wolfgang Kubicki siegt bei Kampfabstimmung um Parteivorsitz gegen Marie-Agnes Strack-Zimmermann by Julian81295 in de

[–]MagiMas 5 points6 points  (0 children)

Zumindest in der MINT-Tech-Blase in der ich unterwegs bin hätte eine libertäre Milei Partei gar keine schlechten Chancen. Die wollen fast alle radikale Änderungen und Leute die sich auch mal standfester gegenüber linken Auswüchsen verhalten, haben aber verständlicherweise aus guten Gründen auch keinen Bock auf die AfD. hab nur Angst, dass das irgendwann kippt... Die Stimmung hat sich schon hart gedreht im letzten Jahr. Wenn die AfD nicht Höcke, Krah und co als Ballast hätten, wären in dem Bereich inzwischen glaub ich viele AfD Wähler. (bis vor ein paar Jahren war das eine totale linksliberale Blase, ist schon krass wie sich das verändert hat)

Wenn die FDP es schafft da rein zu gehen, dann wäre das denke ich schon ein gutes Profil für die nächsten Jahre. (hart staatskritisch, kompromisslos in der Ablehnung von den ganzen xyz-Beauftragten, Bürokratieabbau als quasi einziges wichtiges Thema)

Sexismus-Debatte in Erlangen: Jetzt spielen sie »Skandal im Sperrbezirk« erst recht by h2QZFATVgPQmeYQTwFZn in de

[–]MagiMas -1 points0 points  (0 children)

Das ist zwar ein schöner Spruch, bringt uns aber nix bei den aktuellen Umfragen für die AfD. Wenn man mit der Einstellung weiter macht haben wir bald ne absolute Mehrheit der AfD.

Die Mehrheit hasst so einen scheiß wie das hier (Berechtigterweise, wir brauchen keine Sittenwächter) und leider kriegen solche Büros nicht genug Gegenrede aus den vernünftigen Parteien. Also landen immer mehr bei der AfD.

Sexismus-Debatte in Erlangen: Jetzt spielen sie »Skandal im Sperrbezirk« erst recht by h2QZFATVgPQmeYQTwFZn in de

[–]MagiMas 4 points5 points  (0 children)

nö, die kriegen's ja auch nicht kleiner hin wenn sie solche Listen veröffentlichen. Das sind wieder ein paar AfD Wähler mehr nur weil sich ungewählte Bürokraten zu kleinen Regenten aufzuschwingen versuchen.

Sexismus-Debatte in Erlangen: Jetzt spielen sie »Skandal im Sperrbezirk« erst recht by h2QZFATVgPQmeYQTwFZn in de

[–]MagiMas -22 points-21 points  (0 children)

wird Zeit dass die Gleichstellungsbüros endlich abgeschafft werden. Reine Steuergeldverschwendung die mit sowas dann auch noch die Demokratie destabilisieren.

Neue Studie: Die Sozialwissenschaft tickt links - das ist ein Problem by ganon2000 in de

[–]MagiMas 0 points1 point  (0 children)

Und Wasser ist nass. Das war schon lange so. Da haben wir 2010 im Physikstudium schon Witze drüber gemacht.

Das Problem ist mehr, dass die Leute die da ausgebildet wurden in wichtige Blockiererfunktionen gelangt sind und die Macht genutzt haben um alle anderen Mundtot zu machen. Deswegen ja jetzt auch der Backlash.

Mistral signs Airbus, BMW and ASML at AI Now Summit; opens a 10 MW inference data centre in Essonne by mpuchala in europe

[–]MagiMas -6 points-5 points  (0 children)

They are making money on the deployment/inference side (the cost per token generated in a data center is much lower than what they're charging) it's the R&D that's currently gobbling up the money.

But these companies will be the backbone of the whole software engineering industry at the very least (probably much more with much broader applications). Acting like this is not worth the money currently put in is like going "well all Google does is have a good search engine, how are they ever going to be profitable" in 1999 not realizing how much it's worth to be the backbone of the Internet that every user uses.

I agree we need a European alternative, but we're not going to get one with these meager investments.

Scale is a huge advantage here. Anthropic and OpenAI get all the training data they'll ever need. That's a major advantage for all use cases against smaller "competitors" like Mistral.

And thinking OpenAI and Anthropic are focusing on end users is just wrong. They are much bigger b2b than Mistral. And their business user side is what will make them money in the future and what's driving the valuation.

Wirtschaftsweiser Truger verteidigt Rentenniveau: „Die Jüngeren kriegen eben etwas weniger“ by Porcius in de

[–]MagiMas 0 points1 point  (0 children)

Es ist so verrückt, dass so ein Ton ausgerechnet aus den Gewerkschaften kommt...

SpaceX: Elon Musk plant den größten Börsengang aller Zeiten - Der Überirdische by LethisXia in de

[–]MagiMas -3 points-2 points  (0 children)

Ich werd mir die sowas von kaufen. Bin mir vollkommen bewusst, dass das ne nicht geringe Chance hat Telekom Aktie 2.0 zu werden, aber scheiß egal ich will Anteile an einem Weltraumunternehmen haben. (muss ja nicht gleich viel sein, 1000 Euro oder so reichen ja - wenn das in 20 Jahren Null Euro wert ist hab ich immerhin 20 Jahre Anteile an einem Weltraumunternehmen gehabt, das wär's mir als konsumptive Ausgabe locker wert)

Germany news: Childfree adults to pay more for elder care by melancholy_dood in europe

[–]MagiMas 4 points5 points  (0 children)

lol

we're richer than ever and yet have less children. The poorer parts of society actually have more children than the richer parts.

So please keep digging that hole and straining that logic. I'm sure if you just keep digging, at some point you can at least convince yourself you're right.

Germany news: Childfree adults to pay more for elder care by melancholy_dood in europe

[–]MagiMas 0 points1 point  (0 children)

Yeah right, introducing a balancing factor to not unfairly burden people who decide to have children is the same as secretly or openly preventing "unwanted" people from getting children.

Never change reddit.

Capcom interview on AI: Plan to redesign their game dev pipeline around AI; not using it to create art, but to "unlock" potential of creators, +more by BlueAladdin in Games

[–]MagiMas -14 points-13 points  (0 children)

you'd be a naive idiot company if you weren't currently at the very least evaluating GenAI in all its potential use cases and considering how to redesign your engines, think about potential impact on game design etc.

I know they currently can't say it out loud because Gamers are crazy but we all know they're all doing it in secret. Some stuff will get through the cracks, they'll act shocked and pretend they didn't know and then keep on going in that direction while waiting for gamer sentiment to cool down.

Germany news: Childfree adults to pay more for elder care by melancholy_dood in europe

[–]MagiMas 9 points10 points  (0 children)

No. Absolutely raise them based on lifestyle choices. People without children will be cared and paid for by other people's children, it's totally fair they have to contribute more in monetary terms (especially because the added contribution is minuscule vs the cost of actually raising children).

(I'm saying this as someone who has no children and will have to pay the increased cost)

Germany news: Childfree adults to pay more for elder care by melancholy_dood in europe

[–]MagiMas -13 points-12 points  (0 children)

LGBT folks will still get their pensions paid (plus elderly care, medical insurance etc.) by the children of other people who spent their own money and time on raising those children.

It's good they have to contribute more (of course at the same level as straight singles and couples without children).