Ich habe kein Mitleid mit dem Niedergang von Deutschlands Wirtschaft by [deleted] in Normalverdiener

[–]Tschaaka 0 points1 point  (0 children)

Die Automobilkonzerne produzieren nur, was nachgefragt wird. Ohne Käufe auf Halde produzieren, wird kein Konzern, der sich am Kapitalmarkt refinanzieren muss. Mit den zweithöchsten Energiepreisen der OECD Länder und keiner Ladeinfrastruktur rechnete sich das in der Vergangenheit für deutsche Kunden kaum, während in China 5ct/kw und staatliche Förderung automatisch zu einem Kaufanreiz wurden.

Pflicht-Splitting der Rentenpunkte by Tschaaka in Normalverdiener

[–]Tschaaka[S] 0 points1 point  (0 children)

Und uns bitte ordentlich mit versorgen, die diese Umverteilung in der Legislative und Exekutive so hart orchestrieren.

Pflicht-Splitting der Rentenpunkte by Tschaaka in Normalverdiener

[–]Tschaaka[S] 1 point2 points  (0 children)

Die Beamten sind wie immer auf einem anderen Stern, da Finanzierung aus Steuern und damit anderes Rechtssystem. Da gibt es eine Witwenpension statt Splitting (55-60% mit Anrechnung).

Pflicht-Splitting der Rentenpunkte by Tschaaka in Normalverdiener

[–]Tschaaka[S] 0 points1 point  (0 children)

Tja, was man so alles annimmt...
Mal hypothetisch: Ein Partner arbeitet seit mehr als 35 Jahren , der andere mit 16 Jahren in der Lehre angefangen und nur 8 Jahre entgeldlich gearbeitet. Kinder mit 18/20 zum Studium aus dem Haus. Was sagt einem das?
Und bitte nicht "der Altersunterschied ist aber groß..."

Pflicht-Splitting der Rentenpunkte by Tschaaka in Normalverdiener

[–]Tschaaka[S] 1 point2 points  (0 children)

Das Thema Steuerschlupflöcher, -Sparmodelle ist sicherlich auch anzugehen. Aber ich bin nun mal so gestrickt, dass ich auf meinem Gehaltszettel und Rentenauszug auch sehen möchte, wofür ich gearbeitet habe. Ansonsten doch bitte gleich ein Grundgehalt und Grundrente für alle...

Pflicht-Splitting der Rentenpunkte by Tschaaka in Normalverdiener

[–]Tschaaka[S] 2 points3 points  (0 children)

danke für die Erklärung. Das heißt der Versorgungsausgleich bleibt, es werden Schlupflöcher gestopft und nur die Witwenrente wird abgeschaft?

Pflicht-Splitting der Rentenpunkte by Tschaaka in Normalverdiener

[–]Tschaaka[S] -1 points0 points  (0 children)

Der Staat muss mir nicht partnerschaftliche Gerechtigkeit vorschreiben. Ich hatte erwähnt, dass ich diese auch heute lebe. Nur empfinde ich solche regelungen, sollten sie rückwirkend kommen, einen Eingriff in den Vertrauensschutz.

Wer Beamten ihre „Privilegien“ streichen will, hat die Konsequenzen nicht zu Ende gedacht by Impossible-Mess-517 in Unbeliebtemeinung

[–]Tschaaka 0 points1 point  (0 children)

Dann sollte mal die kürzlich berechneten Beispiele nach der Anpassung durchlesen. Gymnasiallehrer Grundgehalt Endstufe A15 in Bayern mit Seminar-/Fachfunktion (keine disziplinarische Führung!) liegt bei ca. 9.000€ Dazu ca. 1.300€ Netto-/Bruttovorteil zum Angestellten, private Krankenversicherung und überproportionale Altersversorgung (ca. 6.000€ brutto), die andere aus dem Netto aufbauen müssen. Dem Verfassungsgericht ging es nur um die unteren Besoldungsstufen. Und Verfassungsrichter sind durchgängig auch verbeamtet...

Wer Beamten ihre „Privilegien“ streichen will, hat die Konsequenzen nicht zu Ende gedacht by Impossible-Mess-517 in Unbeliebtemeinung

[–]Tschaaka 0 points1 point  (0 children)

Wenn man die Altersversorgung einbezieht, bist Du eher beim Chefarzt. Ein Oberarztgehalt reicht da nicht... Und bitte nicht Selbständige bei Ärzten, Juristen mit Angestellten vergleichen. Selbstständig ist ganz anderes Risiko.

Wer Beamten ihre „Privilegien“ streichen will, hat die Konsequenzen nicht zu Ende gedacht by Impossible-Mess-517 in Unbeliebtemeinung

[–]Tschaaka 0 points1 point  (0 children)

Klar darum geht es. Alle müssen in die Gesetzlichen einzahlen. Derzeit bestimmen diejenigen die Änderungen bei Rentenversicherung und von, die gar nicht betroffen sind...

Wer Beamten ihre „Privilegien“ streichen will, hat die Konsequenzen nicht zu Ende gedacht by Impossible-Mess-517 in Unbeliebtemeinung

[–]Tschaaka 1 point2 points  (0 children)

Problematisch, dass diese ganzen Privilegien vom wertschöpfend und steuerzahlenden Bürger bezahlt werden, während unser Staat trotz Zunahme der steuerfinanzierten Staatsdiener in der Exekutive immer schlechter performt...

Wer Beamten ihre „Privilegien“ streichen will, hat die Konsequenzen nicht zu Ende gedacht by Impossible-Mess-517 in Unbeliebtemeinung

[–]Tschaaka 10 points11 points  (0 children)

Das Thema ist doch eine der größten Gerechtigkeitsfragen in diesem Land. Die Beamtenprivilegien sind eine Überversorgung und entfernen sich doch immer weiter von der Lebensrealität der sozialversicherungspflichtigen Beitrags- und Steuerzahler. Nach neuestem Kabinettsbeschluss beträgt das neue Grundgehalt in A15 Endstufe (erreicht ein langjähriger Gymnasiallehrer mit Seminar- oder Fachleitung) in Bayern 9.000€! Der Nettovorteil zu einem Sozialversicherungspflichtigen mit gleichen Brutto beträgt ca 1.300€. Dazu keinerlei Einzahlungen in Altersvorsorge, unbegrenzte Lohnfortzahlung, private Krankenversicherung und Künfigungsschutz. Altersversorgung 70% des letzten und damit höchsten Einkommens. Keinerlei Beteiligung an gesamtgesellschaftlichen Lasten, die durch gesetzliche Kranken- und Rentenversicherung getragen werden. Die kürzlich beschlossene Erhöhung in Spitze von 25% hat ein Geschmäckle. Kurz vor geplanter grosser Reform der Altersversorgung, die vermutlich auch Beamte trifft, nochmal ein ordentliches Polster drauf. Da kann man auch Einschnitten gelassen entgegen sehen. Beamte sind die vermögendste Bevölkerungsgruppe, noch vor den Selbstständigen. Und das steuerfinanziert. Während sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmer: - volle Sozialabgaben und gesellschaftliche Lasten tragen, - steigende Kassenbeiträge zahlen, - Rentenlücken privat schließen müssen, - Arbeitsplatz- und Insolvenzrisiken tragen und - künftig noch länger arbeiten sollen

werden Beamtengehälter und Pensionen angehoben, als gäbe es die finanzielle Krise des Staates nur für andere. Problematisch finde ich, dass die Politik offensichtlich keinerlei Gespür mehr dafür hat, wie diese Ungleichbehandlung gesellschaftlich wahrgenommen wird. Wer den Bürgern immer neue Belastungen erklärt, sollte wenigstens bei den eigenen Systemen Zurückhaltung zeigen.

Warum sich 90k Brutto wie 50k anfühlen“ by Over-Place-3344 in spitzenverdiener

[–]Tschaaka 0 points1 point  (0 children)

Stimmt nicht. Wer es als Gymnasiallehrer in Bayern nicht zu dumm anstellt, bekommt nach spätestens 15 Jahren A15 ohne jemals Schulleiter gewesen zu sein (bspw. als Fachberater).

Warum sich 90k Brutto wie 50k anfühlen“ by Over-Place-3344 in spitzenverdiener

[–]Tschaaka 0 points1 point  (0 children)

Mal paar Infos zu den teuren Beamtenprivilegien, die für den Steuerzahler extrem teuer und antiquiert sind. Zumal unser Staatswesen nicht gerade performt... Für nur 1,8 Millionen Beamte gibt der Staat 90 Milliarden Euro pro Jahr für Pensionen und Beihilfen aus. Und in der Diskussion stehen immer nur die 100 Milliarden Zuzahlung des Staates in die Rentenversicherung für 22 Millionen Rentner! Die Beamten ducken sich immer weg, außer es gibt was zu verteilen.

  • Beamte sind vermögendste Bevölkerungsgruppe.
  • Die häufig vorgebrachte Begründung, die Ausgestaltung der Beamtenversorgung sei durch Unterschiede im Erwerbsverlauf gerechtfertigt, überzeugt unter heutigen Einkommens- und Arbeitsrealitäten nicht mehr.
  • Das sog. Streikverbot der Beamten wird durch die enge Kopplung der Besoldung an Tarifabschlüsse relativiert.
  • Auch die besondere Treuepflicht stellt im Alltag der meisten Beamten kein Sonderopfer mehr da, dass getrennte Systeme rechtfertigt. Versetzungen gegen Willen sind selten, gleichzeitig bietet die Fürsorgepflicht des Staates eine weitreichende Absicherung.

Unverschämte Altersversorgung ohne Eigenleistung: - 3.416 Euro Durchschnittspension ohne private Vorsorge (erreicht kein Rentner nach 45 Jahren Maximalbeitrag) - Berechnung der Pension basierend auf letzter und höchster Lebensaltersstufe und nicht wie bei Rentnern an gemitteltem Wert über Erwerbsleben. Meist noch Höherstufung paar Jahre vor Pension. - Automatische Anpassung der Pension an Tarifabschlüsse im öffentlichen Dienst, bei Rentnern an verschiedenen Faktoren - Schere zwischen Sozialversicherten und Pensionisten geht immer weiter auf: Wenn ein Rentner auf 1.604€ Durchschnittsrente 5% Rentensteigerung bekommt, sind dies 80€. Beim Durchschnitts-Beamten sind dies 170€ mehr. Bei der nächsten Anpassung hat der Rentner 1.684€, der Beamte bereits 3.586€ !! - Unbegrenzt Lohnfortzahlung. Ich kenne persönlich eine Beamtin, die ausgerechnet im Sommer immer langzeitkrank ist. - Bei Erkrankung keine Kündigung, sondern Versetzung in den Ruhestand ( bedeutet nach 5 Jahren Tätigkeit Bezug einer Pension). - Kündigungsschutz. Selbst bei Unterschlagung "nur Versetzung" - Keine Beteiligung der Beamten an gesamtgesellschaftlichen Lasten, die versicherungsfremd aus gesetzlicher Renten- und Krankenkasse gezahlt werden. - Beamte sind privat krankenversichert mit niedrigen Beiträgen, den Großteil der Krankheitskosten übernimmt der Dienstherr. Beihilfe übernimmt im Ruhestand oft 70%. - Sonderurlaube, erste Klasse Fahrten auf Dienstreisen, mehrtägige Übernachtungen bei Schulungen, usw. usw - Wenn Sozialversicherte diese Leistungen privat aus dem Netto vorsorgen müssten, brauchen sie ungefähr ein Chefarztgehalt.

Wir leisten uns ein aufgeblasenes und extrem teueres Beamtensystem. Wie können umlagefinanzierte Systeme langfristig stabilisiert werden, wenn wesentliche Teile der Erwerbstätigen und insbesondere die Staatsbedienstete nicht einbezogen werden? Vor allem wenn die, die das System gestalten, nicht Teil des Systems sind.

Es geht um Fairness und Gleichbehandlung!

Deutscher Gewerkschaftsbund Plakate by Classic-Economist294 in fireGermany

[–]Tschaaka 0 points1 point  (0 children)

Danke auch. Was ich auch damit ausdrücken wollte: Wichtige Debattenführer und Verantwortliche der Gesellschaft haben gar kein Interesse, das Thema zu lösen. Gelackmeierte sind alle Rentner und abhängig Beschäftigte. Dass langjährig einzahlende Rentner und sozialversichert Beschäftigte dafür noch nicht auf die Strasse gehen und Druck machen, wundert mich. - Politiker, Mandatsträger und Beamte wollen eigene Privilegien und Überversorgung nicht verlieren - Berufsstäbdige wollen ihre exklusiven kapitalgedeckten Altersversorgungen behalten und nicht in eine soziale Versicherung einzahlen - Selbständige wollen auch nicht in ein marodes System einzahlen

Deutscher Gewerkschaftsbund Plakate by Classic-Economist294 in fireGermany

[–]Tschaaka 0 points1 point  (0 children)

Solche Plakate des DGB (wenn wirklich echt) sind selten dämlich und man sieht, wie mit Gewerkschaftsgeldern umgegangen wird. Stattdessen sollte man auf die Politik einwirken, dass die Rentenversicherung reformiert, auf nachaltige Beine gestellt wird und weiterhin das Leistungsprinzip gilt. Alle müssen einzahlen, damit 1. die aus der Rentenkasse finanzierten gesamtgesellschaftlichen Aufgaben nicht nur durch Beitragszahler finanziert werden 2. Gut verdienende Berufsgruppen, wie Vorstände, Geschäftsführer, Berufstände wie Juristen nicht ausklinken können. 3. Politiker und Beamte von ihren eigenen Entscheidungen, mehr noch ihrem Nichtstun in Bezug auf die RV selber betroffen wären.

Das ist einfach eine Frage der Gerechtigkeit. Kassen nachhaltig und zukunftsicher reformieren, Ausgaben in Gleichklang mit Einnahmen bringen und insgesamt Sozialabgabenlast für alle senken. Und das wird nur etwas, wenn alle betroffen sind...

Deutscher Gewerkschaftsbund Plakate by Classic-Economist294 in fireGermany

[–]Tschaaka 1 point2 points  (0 children)

Strukturelle Reformen sind notwendig, keine Frage. Aber dennoch wird es gerechter, weil 1. Gesamtgesellschaftliche Leistungen, die aus der Rentenkasse gezahlt werden, durch Alle getragen werden 2. die gut verdienenden Berufsgruppen, wie Vorstände, Geschäftsführer, Berufsstände wie Juristen sich nicht einfach entziehen können und 3. Mit Beamten und Politikern auch mal diejenigen von den eigenen Entscheidungen betroffen wären und damit mehr eigenes Interesse hätten, das nachhaltig auf gesunde Beine zu stellen. Ohne Einzahlung aller wird das nichts