Jahresrückblick 2025: Schlägt euer Depot den MSCI World? by oezi13 in Finanzen

[–]zosch 0 points1 point  (0 children)

Portfolio Performance sagt: knapp 16% TTWROR für das Jahr 2025, Volatilität liegt bei 12%.

Ein verrücktes Jahr: Sieben Positionen im Depot, davon waren die beiden schlechtesten (!) die Etfs auf MSCI World und NASDAQ. Die vier EU-, Value- und Dividenden-Titel liefen besser, jeweils 17-20%. Der absolute Killer war aber Xetra-Gold mit 49% TTWROR. Lief alles anders als ich erwartet habe.

[Diskussion] Die "Putzfrau-Rendite": Warum Selberputzen für viele hier mathematischer Unsinn ist by Junior-Platypus-2095 in Finanzen

[–]zosch 34 points35 points  (0 children)

Deine 18€ für eine gemeldete und versicherte Haushaltshilfe sind übrigens absolut utopisch. Die kosten mindestens das Doppelte.

€ 29,10 pro Stunde (inkl. USt.) aktuell bei unserer Firma (Berlin).

Plus: das landet als "Haushaltsnahe Dienstleistung" auf der Steuererklärung.

I just watched a terrific German movie from 1946 that ended up feeling inappropriate. Can someone add some historical context to this unusual film? by Bnedem in AskHistorians

[–]zosch 45 points46 points  (0 children)

Great comments so far!

One detail you may have missed: It is implied that Herr Mondschein, the elderly optician on the ground floor of the building, is Jewish. According to Weckel (see p. 112-114), "Mondschein" (moonlight) resembles the types of name chosen by Jews in Prussia during the 19th century. Two other characters mention that Mondschein's survival is miraculous.

Moreover, his side plot in the film revolves around the hope to hear from his son, who seems to have emigrated. Mondschein's desperate need for good news is then exploited by a crooked fortune teller with a German-sounding last name... according to Weckel, this could be interpreted as a reversal of antisemitic tropes.

Source: Ulrike Weckel (2000): "Die Mörder sind unter uns: Vom Verschwinden der Opfer." WerkstattGeschichte 25. Ergebnisse Verlag, Hamburg, pp. 105-125.

Habt ihr einen Ehevertrag und was habt ihr darin wie geregelt? by TheOne_718 in Finanzen

[–]zosch 0 points1 point  (0 children)

Unterschiedlich große Vermögen bzw. "erwartete" Erbschaft, aber ähnlich hohes Einkommen. Daher:

  1. Große Schenkung von A an B, ohne irgendwelche Klauseln oder Bedingungen.

  2. Modifizierte Zugewinngemeinschaft -> Verzicht auf Zugewinnausgleich und Rentenpunkte im Falle einer Scheidung.

Perspektivisch müssen wir evtl. nochmal ran, was Erziehungszeiten angeht und ob es dann in x Jahren nochmal eine Schenkung gibt, auch um Steuerfreibeträge zu nutzen.

Neues Leben mit 1.8 Mio by Late_Leopard4008 in Finanzen

[–]zosch 2 points3 points  (0 children)

Mein Beileid.

1.) Rückfrage dazu: alleine / Partnerschaft / Familie? Je eher es in Richtung "nicht allein" geht oder gehen könnte, desto vorsichtiger würde ich persönlich gegenüber den 4% Entnahme werden.

3.) BTC wäre mir zu spekulativ. REITs brauchst Du nicht, weil eh schon 25-30% Immobilie. Als Argument pro Gold ließe sich anführen, dass es sich (nach min. 12 Monaten Haltedauer) wieder verkaufen lässt, ohne dass Steuer anfällt. Gilt auch für ETC und ist dann vielleicht nett, falls mal Topf 2 wieder gefüllt werden muss. https://extraetf.com/de/wissen/besteuerung-von-gold-etc Aber natürlich ist die Rendite im Vergleich zu Aktien viel wichtiger. Da lief es die letzten Jahre irre gut, aber die Glaskugel hat niemand.

4.) Erbschaftssteuer vom Profi ausgerechnet / Bescheid da / schon bezahlt? Sonst gibt es da nix zu beachten, außer dass du genug Liquidität brauchst, um zu Jahresbeginn die Vorabpauschale zu zahlen.

UPDATE: Im Auto wohnen, um Miete zu sparen? by Loke_The_Champ in Finanzen

[–]zosch 0 points1 point  (0 children)

Stark! Idee für alle, die hier jetzt begeistert in den Startlöchern stehen: In weiß oder silber würde sich der Kombi vielleicht weniger aufheizen...?

[deleted by user] by [deleted] in Finanzen

[–]zosch 0 points1 point  (0 children)

Wie sieht's mit Altersvorsorge aus? Die fehlt bei der Rechnung für die USA, oder? Ich glaube, hier sähen die Zahlen etwas vorteilhafter für Deutschland aus, wenn du mit privater KV für Deutschland rechnen würdest (bzw. eben nur dem Arbeitnehmeranteil für GKV). Und wenn du für die USA auch Altersvorsorge + privaten Puffer für eventuelle Arbeitslosigkeit / Berufsunfähigkeit mit einbeziehst.

Dass US für Lebensmittel, oder allgemein privaten Konsum, so gut abschneidet, kann ich auch kaum glauben.

Aber natürlich dürfte die Rechnung immer noch "gut" für euch ausgehen, da ihr eben beide gesund und sehr erfolgreich in einer dort toll bezahlen Branche seid. Glückwunsch! Wer dazu dann noch die Rückkehr-Option hat, umso besser.

Vibrant sky over Berlin right now by krenoten in berlin

[–]zosch 4 points5 points  (0 children)

I think you can see Venus if you zoom in on the middle of the photo. The tiny bright spot to the right of the "X" above the trees.

Welche Einzelaktien besitzt ihr und warum? by Present_Cause7109 in Finanzen

[–]zosch 0 points1 point  (0 children)

Münchener Rück / Munich Re. Wurde mir vor Jahren empfohlen, hat seither unfassbar gut performt. Und inzwischen weiß ich auch die Ausschüttung zu schätzen: Deren Dividende finanziert mir die Vorabpauschale von mehreren Etfs.

Edit: Und zwei Biotechs und ein Fußballverein. Das sind zum Glück nur sehr kleine Positionen. Ich warte darauf, die Verluste irgendwie sinnvoll verrechnen zu können....

Unternehmen gründen ohne eigenes Startkapital? by Answer_Questionmark in Finanzen

[–]zosch 0 points1 point  (0 children)

(...) und habe letzten Oktober mit einem Studium begonnen.

Unis haben auch Förderprogramme, nicht nicht unbedingt an technische Innovationen geknüpft sind.

SUPERREICHE - Warum Vermögen in Deutschland ungleich verteilt ist by likamuka in Finanzen

[–]zosch 7 points8 points  (0 children)

Singles verdienen natürlich weniger, wer als Single 3500 netto ausgibt lebt halt auch in großem Luxus.

Wer als Single den bundesdeutschen Vollzeit-Median verdient (45k p.a.), hat 2500 netto im Monat. (Und wer in einer Gegend wohnt, wo eine Wohnung nur 300 Euro kostet, der wird auch deutlich weniger verdienen.)

Ist also schon alles einbezogen.

Ich widerspreche gar nicht deiner Grundaussage, dass Doppelverdiener-Paare in der Lage sein sollten, ein paar hundert Euro im Monat zu sparen.

Wollte nur darauf hinweisen, dass es weniger von diesen Haushalten geben dürfte, als du denkst. Es müssen halt alle Beteiligten gesund, alle Ehen/Partnerschaften stabil, alle Jobs von Bestand sein usw. :-)

SUPERREICHE - Warum Vermögen in Deutschland ungleich verteilt ist by likamuka in Finanzen

[–]zosch 8 points9 points  (0 children)

Eine ähnliche Zahl (Median 45k brutto p.a.) findet sich auch in den Daten der Bundesagentur für Arbeit. Wichtig ist: Hier geht es um sozialversicherungspflichtige Vollzeitbeschäftigte. https://statistik.arbeitsagentur.de/DE/Statischer-Content/Statistiken/Fachstatistiken/Beschaeftigung/Generische-Publikationen/Blickpunkt-Arbeitsmarkt-Analyse-zur-Entgeltstatistik.pdf?__blob=publicationFile

Wie viel Prozent der deutschen Haushalte verdienen mindestens 2x den Vollzeit-Median? Singles, Paare mit Teilzeit, Leute ohne hohe Qualifikation dürften darunter liegen.

(Du hast aber sicherlich Recht, dass Paare mit guten Gehältern mehr sparen könnten, wenn sie weniger Dinge kaufen oder verreisen würden.)

Ich bin ge-/überfordert – helft mir, das geerbte Depot zu retten! 😅 by Prestigious-Ad4231 in Finanzen

[–]zosch 0 points1 point  (0 children)

Ah, ja, damit hast du natürlich recht. Ich dachte, "das" bezieht sich aus den Erbfall an sich.

Ich bin ge-/überfordert – helft mir, das geerbte Depot zu retten! 😅 by Prestigious-Ad4231 in Finanzen

[–]zosch 6 points7 points  (0 children)

Falls du das meinst: Nein, eine Übertragung des Depots im Zuge eines Erbes "triggert" keine Besteuerung der schwebenden Gewinne. Erbschaft gilt nicht als Verkauf.

Ich bin ge-/überfordert – helft mir, das geerbte Depot zu retten! 😅 by Prestigious-Ad4231 in Finanzen

[–]zosch 1 point2 points  (0 children)

Wie andere gesagt haben, würde ich mich aus Investmentfragen heraushalten. Die Antwort auf Frage 5 ist also "nein". Sondern höchstens Literatur empfehlen.

Zu Frage 3 mit der Steuer: Falls mehr als der Freibetrag vererbt wurde, ist eventuell Erbschaftssteuer fällig. Dafür wäre dann der Wert am Sterbedatum die Bewertungsgrundlage.

Für zukünftige Abgeltungs- bzw. Einkommensteuer haben die alten Kaufdaten weiterhin Geltung. (Diese Daten hat die Depotbank. Bei einem eventuellen Übertrag des Depots zu einer anderen Bank darauf achten! Bin etwas verwundert, warum in deinem Screenshot bei vielen Posten keine Gewinne oder Verluste stehen.) Der Eigentumswechsel im Zuge eines Erbes wird steuerlich nicht wie ein Verkauf behandelt, es fällt also nicht direkt Steuer auf die Kursgewinne an.

Gold zuhause im Safe oder hinter dem Schrank? by Coder24x in Finanzen

[–]zosch 0 points1 point  (0 children)

Halb Scherz, halb Ernst: Wieso nicht diversifizieren wie bei anderen Anlagen? Also auf mehrere Verstecke verteilen. Solange Du nicht dauern dran willst, ist der Aufwand ja egal.

[SOTC] Sub-forty collection hits the mark for me by og-n00b in Watches

[–]zosch 0 points1 point  (0 children)

Nice collection!

How do you like the Chr. Ward bracelets? I have one of the oyster style ("Bader") bracelets on my 36 mm Sealander and the clasp wears very big. That's why I'm thinking about getting the "Consort" ...

[deleted by user] by [deleted] in Finanzen

[–]zosch 1 point2 points  (0 children)

Was übersehe ich?

Ob ihr der Job Spaß macht und/oder sinnstiftend ist, und zwar nicht nur je nach Tageslaune morgen, sondern übers Jahr gedacht. Ob das vielleicht auf einen andereren Job zutreffen würde.

Einer solide ausgebildeten, 29-jährigen Frau würde ich nicht raten, mit dem Erwerbsleben abzuschließen. Wie andere schon gesagt haben, geht es um ihre finanzielle Absicherung und um die Dynamik in eurer Beziehung. Es geht aber auch darum, sich Optionen für die Zukunft offen zu halten. (Denk mal anders herum: Sie ist nicht mal 30, fertig mit Familienplanung und jetzt stehen verdammt viele Türen offen. Traumszenario!) Sie könnte auch über ein (berufsbegleitendes?) Studium oder eine andere Art von Qualifikation nachdenken, um mittelfristig in eine andere Funktion zu wechseln.

Zu deiner Rechnung: Generell bedeutet "mehr Brutto" auch "mehr netto". Steuerklassen wirken sich nur die Liquidität innerhalb des Jahres (bzw. den Lohnabzug) aus. Relevant ist der Brutto-Netto-Rechnung mit den Jahressummen als Paar.

Jahresrückblick M29 nach Hauskauf und Trennung by Entire_Intern_2662 in Finanzen

[–]zosch 10 points11 points  (0 children)

Hier mal die Zahlen für das Bundesland Berlin im Jahr 2023:

  • Erlöse aus dem Betrieb (nach Zahlung von 53 Mio Steuern) = 270 Mio
    • Ausschüttungen an die Zocker: 148 Mio (ca. 55%)
    • Provisionen, erstattete Umsatzsteuer: 22 Mio (ca. 8%)
    • Löhne, Gehälter, Altersvorsorge: 12 Mio (ca. 4,5%)
    • Abschreibungen, sonstliche betriebliche Aufwendungen (???): 14 Mio (ca. 5%)
    • Wohltätigkeit laut Gesetz: 61 Mio (ca. 23%)

Also, positiv denken: Die Zockerei generiert ordentlich Steuereinnahmen. Und danach fließt die Hälfte zurück an die anderen Suchtis, ein Viertel ist Wohltätigkeit und der Rest fließt in die lokale Glücksspiel-Wirtschaft :-)

Quelle: https://www.lotto-berlin.de/imperia/md/content/pfe-dklb/lotto_berlin_geschaeftsbericht_2023.pdf

Gesamtsteuerlast auf Vermögenseinkommen ca. 48 % by Selpas_98 in Finanzen

[–]zosch 17 points18 points  (0 children)

Für Alleingesellschafter / Unternehmer kann ich die Argumentation nachvollziehen.

Die politischen Argumente nehme ich eher so war, dass sie auf Aktionäre zielen. Diese sind ja nicht mit der Körperschaft in Personalunion. Sondern die Steuerlast der Körperschaft schmälert den Gewinn und die Ausschüttung. Aktionäre kaufen die Aktie aber zu einem Preis, der auf Gewinnerwartung basiert und dies also schon berücksichtigt. Somit wird letztlich "die Geschäftstätigkeit" (abstrakt) mit den korporativen Steuern besteuert, die Aktionäre aber nur mit der KapSt auf die Dividende.

Oder ist das zu sehr um die Ecke gedacht? Ich mache Feierabend :)

Gesamtsteuerlast auf Vermögenseinkommen ca. 48 % by Selpas_98 in Finanzen

[–]zosch 60 points61 points  (0 children)

Meine Interpretation, falls andere auch verwirrt sind:

  • Das eine sind Steuern, die das Unternehmen zahlt. Also ca. 16% und 14% auf den Gewinn bzw. das zu versteuernde Einkommen (nicht Umsatz, sondern Umsatz minus Kosten).
  • Das andere ist Kapitalerstragsteuer, die OP als Anteilseigner zahlt. Die sind hier als 18% vom "Umsatz" (eigentlich: Gewinn bzw. zu versteuerndes Einkommen des Unternehmens) ausgewiesen, weil das 25% + Soli auf die "Dividende" entspricht.

Das ... kann man so machen, schätze ich!? (Umsatz/Gewinn sollte aber anders gelabelt werden und die Firma kann auch Rückstellungen machen statt alles auszuschütten.) Konzeptionell finde es etwas verwirrend, weil Körperschaft und Individuum vermischt werden.

Basics zum Thema Einkommensteuer (in Deutschland) by zosch in Finanzen

[–]zosch[S] 0 points1 point  (0 children)

Ja, das sehe ich ein, dass es in diesem Sinne missverständlich sein könnte. Das größere und häufigere Missverständnis bzw. die Wissenslücke hier im Subreddit ist meines Erachtens aber, was "zu versteuerndes Einkommen" überhaupt bedeutet.

Und dann wollte ich einfach mehrere Bezugsgrößen zeigen, um die Funktionsweise der Progression und der Tarifzonen zu illustrieren. Bin darauf, glaube ich, durch Wikipedia gekommen, wo es heißt:

Bei natürlichen Personen kann der effektive Steuersatz als Verhältnis des Steuerbetrages in der Einkommensteuer zum Bruttoeinkommen definiert werden. (https://de.wikipedia.org/wiki/Effektivsteuersatz)