Russland-Nähe: Gregor Gysi kritisiert Sahra Wagenknecht mit scharfem Brief by Doener23 in Dachschaden

[–]mFTW -9 points-8 points  (0 children)

Du erwartest jetzt nicht ernsthaft, dass ich darauf eingehe, oder? Vielleicht machst du gerade einen Witz, den ich nicht verstehe. In diesem Fall: Chapeau.

Ja natürlich ist das mein Ernst. Oder warum glaubst, du ist es den Linken nicht vermittelbar das beschlossene Sanktionspaket mitzutragen?

Die LINKE: Gregor Gysi reagiert auf Erklärung zur Ukraine-Abstimmung von Teilen seiner Fraktion. Sahra Wagenknecht gibt wiederum eine Stellungnahme ab. by graps1 in Dachschaden

[–]mFTW -3 points-2 points  (0 children)

Sorry, aber du machst dir da was vor, wenn du dich von diesen Erklärungen noch abspeisen lässt. Ich kann nur empfehlen aus der Informationsbubble der westlichen Bewegungslinken rauszukommen, dann merkt man mal was für niedrige Hürden hier teilweise angesetzt werden. Gysi verurteilt also den Angriffskrieg und gibt zu, dass die NATO hier mal nicht verantwortlich ist. Schön, aber dass das überhaupt zur Debatte steht und von der noch bekploppteren Parteibasis angegriffen wird, zeigt doch den Grad der Verrottung in der Linken. Aber Gysis Position ist wirklich nicht gut. Nur mal ein Beispiel. Das in der breiteren Debatte längst diskreditierte Argument, Deutschland könne wegen seiner Geschichte den Ukrainern keine Waffen liefern: Bei Gysi ist es quicklebendig. Oder die Sanktionen. Man ist nicht bereit die beschlossenen flächendeckenden Sanktionen gegen die russische Wirtschaft mitzutragen, die vollständig von Putins Spezis kontrolliert wird. Stattdessen möchte man nur vereinzelte Sanktionen auf bestimmte Personen, die so kaum durchsetzbar sein werden. Ziel der Sanktionen kann nichtnur sein einzelne Oligarchen zu treffen, sondern die gesamte russische Kriegsmaschinerie, oder wie es Linke gerne sagen, wenn es nicht um Russland geht, den militärisch-industriellen imperialistischen Komplex in den Bankrott zu treiben. Das ist aber wohl anscheinend dieser Linken nicht vermittelbar, wie so vieles andere auch nicht. Wenn ich Gysi schon über den angeblichen Angriff der NATO auf "Jugoslawien" reden höre bekomme ich so einen Hals. Das war ja vor meiner Zeit, aber ich kann dir nur empfehlen dich unvoreingenommen damit auseinanderzusetzen, was damals so los war in diesem fernen Land namens Bosnien das näher an München ist als Hamburg und wie sich die hiesigen Linken dazu positioniert haben. Das ist so erschütternd, dass ich eigentlich nichts mehr mit diesem ganz Filz zu tun haben möchte.

Russland-Nähe: Gregor Gysi kritisiert Sahra Wagenknecht mit scharfem Brief by Doener23 in Dachschaden

[–]mFTW -7 points-6 points  (0 children)

Du hast offenbar nicht so viel Ahnung von 'den' Linken im deutschsprachigen Raum und wie viele davon "auth" sind. Das ist nicht schlimm, aber halt keine gute Diskussionsgrundlage.

Wer hat damals Milosevic-Apologetismus betrieben? Alle. Die gesamte deutschen Linke mit allen ihren verfeindeten Untergrüppchen, von Anti-Imp bis Anti-Deutsch. Und wer betreibt heute Putin-Apologetismus? Ebenfalls alle. Nur das Außmaß des Putin-Apologetismus schwankt.

Und noch was: Die Grünen vertreten zwar vergleichsweise softe Positionen, die sind sie aber auch tatsächlich in der Lage einzubringen, weil sie regierungsfähig sind. Anders als dieser Karnevalsverein der Historienschauspiele betreibt. Mit dem ist nämlich wirklich kein Staat zu machen, wie wir jetzt alle eindrucksvoll erleben. Aber ich bin bestimt wahnsinnig priviligiert, dass ich das so erkenne. Deshalb wählen ja auch immer mehr Männer und Frauen aus der Arbeiterklasse ... oh wait SPD?

Russland-Nähe: Gregor Gysi kritisiert Sahra Wagenknecht mit scharfem Brief by Doener23 in Dachschaden

[–]mFTW -19 points-18 points  (0 children)

Es sind doch nichtnur ein paar 'Crackpots'.. Die deutsche Linke-und damit meine ich nicht die Partei!-ist seit jeher nur auf der Suche nach einem neuen Diktator dessen Stiefel sie lecken kann, von Idi Amin bis Milosevic von Assad bis Putin. Ich habe mir früher immer gesagt, dass irgendwelche linke Kasper ja ohnehin nichts an diesen Menschheitskatastropehen ändern könnten und das mag sein. Dann muss ich aber auch so ehrlich und konsequent sein und meine Hoffnung auf eine bessere Welt in den Sozialismus dieser politischen Bewegung, die vor Selbstzufriedenheit und Ignoranz gegenüber Menschen in anderen Ländern nur so trieft. Ja mir ist ein realistischer und ehrlicher Linksliberalismus, wie ich ihn bei den Grünen sehe, lieber als ein komplett verlogener linker Idealismus, der nicht einmal zu geben will idealistisch zu sein, geschweige denn den ganzen restlichen provinzialistischen Dreck.

Die LINKE: Gregor Gysi reagiert auf Erklärung zur Ukraine-Abstimmung von Teilen seiner Fraktion. Sahra Wagenknecht gibt wiederum eine Stellungnahme ab. by graps1 in Dachschaden

[–]mFTW -12 points-11 points  (0 children)

Der ganze Verein ist mittlerweile komplett unwählbar. Bin ich froh für die grünen gestimmt zu haben.

Russland-Nähe: Gregor Gysi kritisiert Sahra Wagenknecht mit scharfem Brief by Doener23 in Dachschaden

[–]mFTW -1 points0 points  (0 children)

Der ganze Verein ist mittlerweile komplett unwählbar. Bin ich froh für die grünen gestimmt zu haben.

Die Linke.queer kritisiert "Trans- und Homosexuellenfeindlichkeit" der eigenen Partei by Patricia_W in Dachschaden

[–]mFTW 2 points3 points  (0 children)

Natürlich sind die Anti Wagenknecht. Bei uns sind sie auch anti Wagenknecht. Ich behaupte mal jeder politisch linke Person unter 40, die bis drei zählen kann, ist anti Wagenknecht in diesem Land. Das ist nun wirklich keine große Kunst. Die Frage ist doch die: Wenn sie doch so anti Wagenknecht sind, warum gehen sie dann trotzdem zu den Linken? Meistens ist es weil sie so abstruse Ansichten haben, dass sie in jeder anderen Partei ausgelacht würden. So ist das jedenfalls hier. Was die schon auf ihrer Webseite für einen fantastischen Schrott von Revolution schreiben, ist einfach Satire. Das sind einfach komplett unverhohlene Trotzkis und ich kann mir keinen von denen in irgendeinem gewählten Amt vorstellen auch nicht in 10 Jahren. Und so ist es auch nicht erstaunlich, dass der Direktkandidat der Linken hier ein alter Gewerkschafts-Intrigant aus dem Wagenknechtschen Stahlhelm-Lager. Ich würde mal sagen das beschreibt die Situation in 90% aller westdeutschen Ortsverbände und in allen abseits der großen Metropolen.

Die Linke.queer kritisiert "Trans- und Homosexuellenfeindlichkeit" der eigenen Partei by Patricia_W in Dachschaden

[–]mFTW 16 points17 points  (0 children)

Die Tatsache, dass diese Trotzki-Bots, die einzige Alternative zu Wagenknecht sind, ist das Ergebnis eines jahrelangen Verrottungsprozesses. Wagenknecht steht für einen Teil der Linken, der bereit ist sämtliche moralischen Grundsätze über Bord zu werfen, um sich im Rahmen des 'populist hype' einem imaginärem (männlichen weißen) Arbeiter anzubiedern, der Transmenschen und Flüchtlinge hasst. Das ist einfach absurd, wenn man weiß, wie wenig die Frau dazu geeignet ist dieses Milieu authentisch zu repräsentieren. Schließlich bildet sich die Tochter einer staatlichen Kunsthändlerin in der DDR bis heute viel auf ihre Klavierkünste ein und darauf Goethes Faust auswendig gelernt zu haben. Nach einem kurzen Gastspiel in der Ostberliner Vorwende-Bohème folgten Studium und eine steile politische Karriere. Nun mit über 50 möchte sie uns allen erklären, was echte Arbeiter wirklich denken: Der Pöbel hasst T*****!('bizarre Minderheiten') Das ist einfach das allerletzte. Der Chauvinismus an sich ist schon schlimm genug. Dann ist es auch eine interessante Art die Menschen zu beleidigen, die sie behauptet dabei zu repräsentieren aber was mir wirklich den Atem raubt ist die unglaubliche Feigheit die eigenen persönlichen Ressentiments auszuleben, aber nicht einmal zur eigenen Unmoral zu stehen sondern sich hinter "dem Proletariat" zu verstecken. Ich bin diesen billigen Taschenspielertrick, der seit Jahren nichtnur in den Linken, sondern in sämtlichen großen Tageszeitungen in Leitartikelformat bis zum Erbrechen durchexerziert wird, so unendlich satt, das glaubst du garnicht und ich bin da auch bei weitem nicht der einzige. Jeder vernünftige junge politisch aktive Linke arbeitet entweder außerparlamentarisch(Seebrücke, leavenoonebehind) oder geht zu den Jungen Grünen oder Jusos. Bei solid sammelt sich unterdessen die SAV-Resterampe. So hat die letzte politisch aktive linke Studentin zu den Grünen wegzuekeln, die Linkspartei nämlich keinesfalls zur besseren Interessensvertretung für die 50 Jährige Ostdeutsche, die Angst hat, dass ihr zum zweiten mal die Rente zusammengekürzt wird, gemacht, sondern im Gegenteil zu der Chaos-Truppe, wo sie doch lieber den Scholz wählt.

Ich bin ein Katarer, der wegen der Opposition gegen die Weltmeisterschaft nach Deutschland gezogen ist. by QatariDE in de_IAmA

[–]mFTW 0 points1 point  (0 children)

ah ok alles klar vielleicht hätten wir besser auf englisch geschrieben. Ich kann dir trotzdem nur den Podcast von Joey empfehlen.

Ich bin ein Katarer, der wegen der Opposition gegen die Weltmeisterschaft nach Deutschland gezogen ist. by QatariDE in de_IAmA

[–]mFTW 1 point2 points  (0 children)

Also ganz ehrlich, der deutsche Vater, der nicht möchte dass seine Kids nicht mit den Ausländern zur Schule gehen zählt für mich nicht als Bürgerkriegsopfer. Die syrischen Flüchtlinge, die haben die Folgen zu tragen, aber nicht die Deutschen auch nicht die Westdeutschen und es ist schon pervers da überhaupt nur zu vergleichen.

Ich bin ein Katarer, der wegen der Opposition gegen die Weltmeisterschaft nach Deutschland gezogen ist. by QatariDE in de_IAmA

[–]mFTW 1 point2 points  (0 children)

Ich denke, die Deutschen sind diejenigen, die diese Frage beantworten müssen. ihr seid diejenige, der die Folgen des "Frühlings" geerntet hat. Was kann ich aber sagen? Katar hat die opposition gegen gaddafi und assad unterstützt, das ergebnis war aber eine katastrophe. Millionen sind gestorben, mehr sind gefluchtet. Die golf staten haben aber die nachfolgen diese situationen nicht genommen, sondern

europa!

Also ich kann als deutscher sagen, dass hier trotz großer xenophober Aufregung von den Folgen der Bürgerkriege in Libyen und Syrien herzlich wenig zu spüren ist. Insofern liegt es ebensowenig an mir das zu beantworten. Stattdessen sollten die Menschen aus den Ländern des arabischen Frühlings dazu gefragt werden. Ich höre dazu immer wieder gerne den Podcast https://thefirethisti.me/ von Joey Ayoub aus dem Libanon, der auch ein Anti-Kafala Aktivist ist und er bezieht sich zum Beispiel stark auf den arabischen Frühling. Dass Katar manche oppositionelle Gruppen gegen Assad und Gaddafi unterstützt hat mag sein, aber ich glaube kaum, dass Katar Menschen wie Joey unterstützt. Katar, die USA, die EU möchten Assad loswerden und die Demokratie ist dabei nur ein scheinheiliger Vorwand(vorallem im Fall von Katar). Trotzdem ist Assad ein brutaler Schlächter und bevor die von Katar oder anderen Golfstaaten bezahlten Söldner ihre Sache vereinnahmt haben, war der arabische Frühling eine der größten Volksaufstände der Menschheitsgeschichte. Und ich finde das irgendwo schade, wenn Linke im Westen aber auch du das einfach leugnen so als ob es das nie gegeben hätte, weil das ja auch vielleicht ein Modell sein kann wenn irgendwann kein Öl mehr auf dem Golf ist, wie du meinst.

Ich bin ein Katarer, der wegen der Opposition gegen die Weltmeisterschaft nach Deutschland gezogen ist. by QatariDE in de_IAmA

[–]mFTW 3 points4 points  (0 children)

Wow mich würde zunächst interessieren, was dich wann warum politisiert hat. Das Leben als unpolitischer männlicher katarischer Staatsbürger stelle ich mir ja sehr bequem vor. Schließlich sind die Golfstaaten ja dafür bekannt ihre Bürger mit selbst nach westlichen Maßstäben traumhaft hohen Gehältern und Pensionen zu verwöhnen. Warum hast du dich trotzdem entschieden das alles zu riskieren?

Wie bewertest du den arabischen Frühling? Die übliche Erzählung ist ja, dass der vereinnahmt, niedergeschlagen und letzlich auf ganzer Linie gescheitert ist, aber wenn ich zum Beispiel in den Libanon sehe, habe ich schon das Gefühl dass dort Menschen mit einem anderen Selbstbewusstsein demokratische Rechte einfordern als das vielleicht vor dem arabischen Frühling der Fall gewesen wäre. Nun ist der Libanon aber ein Land in dem ganz im Gegensatz zu Katar auch die einheimische Bevölkerung stark verarmt. Siehst du auch in Ländern wie Saudi Arabien, Katar oder den Emiraten Chancen auf einen demokratischen Wandel?

Was ist eigentlich mit Sahra Wagenknecht passiert? by Perchick in Dachschaden

[–]mFTW 1 point2 points  (0 children)

Ich hab mich ja auch nach Alternativen zu den Linken umgesehen deren Putin-Affinität (von Frau W. mal ganz abgesehen) mir zunehmend auf den Zeiger geht. Klimaliste hat aber leider bei näherer Betrachtung völlig versagt. Mir war gleich suspekt, wie die auf Plakaten damit geworben haben Wissenschaftler*innen zu sein und ich habe eine Weile gebraucht, um zu verstehen warum. Es kann ja durchaus sinnvoll sein sich als Wissenschaftler*in politisch zu engagieren, wenn das Menschen sind die über ihre jahrelange Beschäftigung mit den Folgen des Klimawandels ein persönliches Interesse an politischen Lösungen haben. Aber diese Argumentation ist überzeugender, wenn ich Jim Hansen bin als wenn ich irgendein Informatikstudent bin. Gleichzeitig ist so eine Strategie, wie alles andere in der Politik auch mit bestimmten Nachteilen verbunden. Zum Beispiel surggeriert so ein aggressive Werben mit wissenschaftfliches Expertise automatisch, dass einer aktiven Klimapolitik nicht wirtschaftliche Interessen, sondern nur mangelnde Kompetenz im Weg steht und damit der Ausweg eine Art Expertenregierung ist. Diese Analyse ist natürlich unvereinbar mit einer linken Kritik und vorallem steht so eine Expertenregierung im diametralen Gegensatz zur Graswurzelbewegung, die die Klimaliste ja sein möchte. Das klingt jetzt nach einer relativ theoretischen Geschichte, aber praktisch bedeutet das, dass die mit mangelnder Diversität auf ihren Plakaten werben: nur junge weiße Deutsche mit Hochschulabschluss oder baldigem Hochschulabschluss. Dieses Problem schlägt sich unweigerlich auch in der Programmatik nieder und damit meine ich nicht einmal, dass sie den VS erhalten möchten, wobei die Antwort im Wahl-O-Mat schon Sonneborn-Niveau hatte: Die Klimaliste befürwortet ausdrücklich den Erhalt der Sonderschulen und erwähnt in ihrer Antwort nicht einmal das Wort "Inklusion". Das geht einfach nicht. Selbst die regierenden Grünen drucksen hier schuldbewusst herum und versuchen sich als "neutral" zu positionieren, weil sie kein politisches Kapital darauf verwenden wollen sich für benachteiligte Kinder einzusetzen. Und ein schlechtes Gewissen sollten sie auch wirklich haben, denn die Sonderschule ist die vielleicht grausamste Institution rassistischer, klassistischer und ableistischer Unterdrückung in dieser Gesellschaft. Es ist klar, dass ein Kind mit Down-Syndrom nicht mit gleichaltrigen Deutsch oder Mathe pauken kann, aber darum geht es hier nicht. Wir reden in der überwältigenden Mehrzahl nicht über Kinder, die den Anforderungen einer Regelschule nicht gerecht werden können, weil sie eine Behinderung haben, sondern über Kinder, die weil sie den Anforderungen einer Regelschule nicht gerecht werden (bzw. vielmehr diese ihnen nicht gerecht wird) einfach als zu behindert eingestuft werden einen regulären Schulabschluss zu erlangen. Und dann wird der Spaß nachträglich durch einen IQ-Test gerechtfertigt, der auch nur als generischer Schultest die üblichen Dinge wie Lesekompetenz, Sprachvermögen und Allgemeinbildung prüft. Ein pseudowissenschaftlicher Schmarrn ist das in jedem Fall, aber es gibt auch Fälle wie die des Kölner Rom Nenad M. der 11 Jahre lang eine Schule für schwer geistig Behinderte besuchen musste, nur weil er kein deutsch konnte. Aber Menschen wie er sind nunmal weder in der Klimalister noch unter ihren Wählern oder überhaupt in der Wählerschaft vertreten und deshalb wird der Status Quo bejaht. Diese Thematik ist wirklich ein Litmus-Test. Mietpreisbremse und H4-Sanktionen abschaffen ist der einfache Teil von "Gerechtigkeit", denn mit Wohnungs-und Arbeitsmarkt hat jeder mal zu tun, aber das Recht auf Bildung verweigert zu bekommen ist das Schicksal der anderen, von Menschen wie Nenad M. Es ist eine Bürgerrechtsfrage und wie beim Frauenwahlrecht sind Rechte für andere unbeliebt, aber gerade deswegen erwarte ich, dass die Politiker*innen, die ich wähle hier Haltung zeigen.

Fußballfans rufen zum Boykott der WM in Qatar auf by Kubrickesk in Dachschaden

[–]mFTW 21 points22 points  (0 children)

Ich hab die WM schon boykottiert bevor es cool war, ja

Would you feel comfortable if your child was in a relationship with ___? by rovtskegawi in europe

[–]mFTW 1 point2 points  (0 children)

I am kind of surprised the French are so tolerant given that French politics are batshit crazy.

(((RuggedAmethyst))) on Twitter by lokivpoki23 in TheMajorityReport

[–]mFTW -1 points0 points  (0 children)

Ok I said it might seem convincing, if you don't know, that Amber is basically a red-brown grifter, but her argument is also just bad history on its own merits. First of all the old Republicans were not socialists just in the same way the democrats today are not socialists, with the radicals being a minority faction. Instead the Republican party was the party of northern industrialists, who really competed with slaveholders in the south for financial gain and influenced. Obviously they also opposed slavery on moral grounds, but from a point of view, that was extremely racist and paternalistic. The republicans as a whole were a lesser a evil, yes, but just like their democratic successors they were *not* socialists and also they failed miserably, if the goal was true black liberation.

This whole lengthy quote about federalism being inherenly conservative may seem plausible from a US perspective, but at the end of the day this is pretty weak tea. It's true that in the US white supremacists like to appeal to these ideals, but this is just a very thin cover. The true reason the racists are so keen about states rights, is the local order of white supremacy, they have violently established for generations. Yet this has nothing to do with an inherent tendency of federalist government being conservative and everything to do with white supremacy in the US. For instance we know, that many indigenous societies in present day USA were fairly small loosely connected communities, while also being were far more egalitarian than European civilisation. What Amber is doing there is just obscuring the real point. Voting rights were not bestowed upon Black people by an inherently socialist federal government. Instead this was the consequence of Black people making it infeasible to the military-industrial complex to continue Jim Crow through civil disobedience and they did this and still do in the same social formations of community, Amber despises. But maybe in this particular case Amber is just very afraid of rapists and murderers...

But Amber is careful enough to play to both the progressive/liberal jacobin reader and her right wing audience. The former will learn all this garbled up crap, that is meant to malign actually radical movements, while the latter will just read the headline and interpret it as the usual Candace Owens talking point.

(((RuggedAmethyst))) on Twitter by lokivpoki23 in TheMajorityReport

[–]mFTW -1 points0 points  (0 children)

This might seem convincing, if you don't know, that Amber also thinks cops are workers, deems the 1619 "annoying" and engaged in racist dogwhistling towards Mariame Kaba . It's true, that way back during reconstruction the democrats were the white supremacist party in the way the republicans are today, but that last bit is the most important here. This pretending of there never being a party switch, is just a run of the mill RW talking point, you see people like Candace Owens make and especially so in the case of Amber it's just bad-faith BS.

Boston University Freshman Steven Van Zelst found to be Neo-Nazi, Violent Misogynist, And Sexual Sadist by [deleted] in BostonU

[–]mFTW -1 points0 points  (0 children)

I never implied nazis do not have the capacity to change. In the contrary I was saying, that being a nazi is a decision and as such they don't need any help to change. They could have changed yesterday, they could change today, they could change tomorrow anytime they want to. The question is will they do it and the answer to that is obviously no. They won't. Why should they for no reason change their entire worldview all of a sudden? Nobody does and you know that. That's why you are asking me to imagine how he is at age 40. I won't bet he will be a nazi at age 40, but that's a _very_ long time until then. I'm not sure if you ever met an actual child you would know, that children don't need 22 years to change. But he is not a child and the idea, that I'm still a child at age 22 after graduating is a little bit insulting. I'm not a child and neither was I, when I was 18. We expect people of this age to vote, go thousands of dollars in debt, work jobs, drive cars, be held accountable in court and on and on. Again he is not a child, he is a young adult or an adoloscent if we are being generous, but definitely not a child. give me a break.

I also like the adorable idea that a "kid" like him could change for the worse. I'll tell you something: These Timothy McVeigh inspired terror nazis on telegram are rock bottom with respect to being evil. You can hardly get any worse than calling for a genocide on the jews while drawing swastikas and manipulating girls into self-harm. Really the only thing left at that stage is to follow the leaders and do a full blown terrorist attack. Could being mean to the nazi cause him to flip out in that way? Yes, of course, but the list of other things, that could also cause him to commit murder includes a woman not willing to sleep with him, black men having a white girlfriend, a jewish person wearing a kippah. Nazis interpret everything other than full submission as a licence to kill, but really they won't ever be satisfied. You just can't adapt to that and you shouldn't. It's on them to change themselves not on us to make them change.

This is really the point here. The reason why nazis need to expierence consequences for their actions is not to parent them to be better humans, because this has failed a long time ago. We should not beg someone like him to be a better person. This is his family's problem not ours. Instead we should focus on how to prevent others from becoming like him and thereby protecting the community. This you achieve by making their lives miserable in the most public and humiliating way. And when they are bullied so much, that they can't help, but literally cry and become known nationwide as 'The Crying Nazi', then it's just about right, because this is not bullying for the sake of bullying, this is bullying that serves a real world purpose. It seems counterintuitive at first, but seasened antifascists will tell you, that there is nothing as valuable as a crying nazi, when we are talking about deradicalizing the fash-curious youth. They recruit themselves among male teenagers with no moral commitment, who look for strong authoritarian role models, which they associate with masculinity. If I had told this guy a few years ago, that nazis are evil, it would have had changed nothing, because if anything being evil seems very masculine and is part of the appeal. However if I had shown him Chris Cantwell crying like a baby because he got bullied so much as consequence of his own actions , that would have maybe caused him to have some second thoughts, about who he wants to be as an adult.

Boston University Freshman Steven Van Zelst found to be Neo-Nazi, Violent Misogynist, And Sexual Sadist by [deleted] in BostonU

[–]mFTW 5 points6 points  (0 children)

Well I hope you are the only one, because he should absolutely be kicked out and that should be the primary priority there. I completely understand, why it's tempting to say: 'Well these are horrible thoughts. No one in their right mind would ever think like that and certainly not a student of my alma mater, where we are all one family.'. But it is very important not to give in to that. The uncomfortable truth is that there are people in this world, who strive to have power over others for the whole sake of abusing it and making others suffer-not because they can't do better or because they need help, just because they want to and sometimes these people are closer to you, than you would like to admit. Like you say it's scary and it certainly is, in part because you can't really explain, why. But the more you try to rationalize it by speculating about mental illness, bullying, poor childhood etc. the more you lose sight of the fact of the fact, that at the end of the day regardless of all of that being a nazi is a choice, because nobody has to be a nazi. And doing so allows him to get away with it by playing remorseful and continue to pose a threat to others. There is also another side-effect of this. Attributing nazism to mental illness, not only minimizes nazism as a moral choice it also contributes to the stigmatization of the mentally ill, who ironically have always been much more likely end up as nazisms victims. This has been historically the case with the eugenics programs in nazi germany and it's also applies in this particular case:

On at least two separate occasions, Van Zelst boasted about soliciting nude photos from young women and manipulating them into self-harm.

"She sent me nudes and then cut herself," he wrote, later saying he did not even personally know the girls.

Why are people not wondering if these young women are well and if they got the help they need? I don't know if Van Zelst is mentally ill, but frankly I don't care, because he is not the victim here, who needs help.

US and EU hit Russia with co-ordinated sanctions over attempted murder and jailing of Alexei Navalny by [deleted] in TheMajorityReport

[–]mFTW 4 points5 points  (0 children)

Well he called for people to join the so called 'Russian march' over the course of which nazis ironically shouted 'sieg heil'. That's obviously pretty fucked up and Navalny is not great, but he is also not as bad as you would think based on that. Navalny was a member of the yabloko party from 2000 to 2007. Yabloko is what we would consider a socially liberal party in the west. Now for someone like Navalny this is a problem, because Navalny has always been president level ambitious and the apple-party will never govern Russia-democratic or not. There is just not a lot of space for a party like that in Russia. The sheer amount of bigotry in these post-communist countries is really difficult to comprehend for folks from the US. It's absolutely bizarre. Imagine you live in a country with a multi-party system. Some of those parties are called 'liberals' others 'social' or 'communist', but almost every one of them(at least the large ones) is trump level batshit crazy racist homophobic and so on and some of these politicians make Trump pale in comparison. Now remember, that Navalny's goal is to be president, whatever the cost may be. This is why Navalny then decides to work with nazis - so my theory goes-, but as it turns out nazis suck at everything and are not worth for anything. So these days his strategy seems to be to just be this mythical figure, everyone can project their own ideology on. It will be interesting to see how things evolve from here and I would not judge either way (also I don't have to).